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Die handwerklich-künstlerischen Drucktechniken aus den Bereichen Hochdruck, Flachdruck und Tiefdruck

Länderübergreifende Bewerbung aus Berlin, Sachsen und Nordrhein-Westfalen

Flachdruck: Druck eines Lichtdruckes Icon vorheriges Bild Icon nächstes Bild Icon Bild vergrößern

Flachdruck: Druck eines Lichtdruckes
(© Museum für Druckkunst Leipzig)

Flachdruck: Druck eines Lichtdruckes Flachdruck: Bearbeitung einer Druckform für den Lichtdruck Hochdruck: Druck an einer Kniehebelpresse Hochdruck: Einrichten einer Druckmaschine Hochdruck: Handsatz mit beweglichen Lettern Hochdruck/Xylografie: Arbeitsvorgang Holzstich Museum für Druckunst Leipzig: Blick in die Werkstatt Tiefdruck: Druck einer Radierung

Die handwerklich-künstlerischen Drucktechniken Hochdruck (Buchdruck mit Bleilettern und Xylografie (Holzschnitt), Flachdruck (Lichtdruck und Steindruck) und Tiefdruck (Kupferstich und Radierung) werden im Museum für Druckkunst Leipzig seit 20 Jahren aktiv gefördert, angewendet, weitergegeben und anschaulich vermittelt. An keinem anderen Ort in Deutschland können diese handwerklich-künstlerischen Drucktechniken gemeinsam und in Aktion erlebt werden. Alle genannten Techniken werden heute nicht mehr ausgebildet, da der Medienumbruch in den 1980er Jahren mit Computern und Offsetdruck die meisten von ihnen obsolet gemacht hat, obwohl alle Techniken bis dahin sowohl handwerklich als auch industriell genutzt wurden und damit wichtiger Teil des kulturellen Erbes waren und sind.

Seit mehr als 500 Jahren ist Leipzig ein Zentrum des Druckwesens, von dem stets Innovationen ausgegangen sind. Bis heute herrscht in dieser Stadt eine äußert vitale Szene von Druckern, Künstlerdruckern und Künstlern. Das Museum für Druckkunst ist für viele von ihnen seit langem ein wichtiger Partner und Arbeitgeber, wo diese handwerklich-künstlerischen Techniken als ein zentraler Bestandteil des Werkstattprozesses innerhalb des tätigen Museums sind. Hier entstehen Kleindrucke und Künstlerauflagen. Eine Vielzahl von Workshop-Angeboten vermitteln diese Handwerkstechniken an Kinder und Erwachsene. Den technischen Rahmen bilden die 95 voll funktionsfähigen Maschinen sowie zahlreichen Geräte und Werkzeuge der Museumssammlung. Mit dieser Ausstattung rund um die Drucktechnik und deren lebendige Vermittlung durch das Fachpersonal ist das Museum deutschlandweit einzigartig und genießt im In- und Ausland einen hervorragenden Ruf als Zentrum für historisches Druckhandwerk.

Durch die Aktivitäten des Museums ist es bereits gelungen, dass seit dem Jahre 2012 die Möglichkeit der Weiterbildung in den oben genannten Handwerkstechniken im Rahmen der Berufsausbildung zum Medientechnologen Druck besteht. In der Wahlqualifikation »Künstlerische Drucktechniken« können nunmehr junge Leute diese Handwerke erlernen und ein entsprechendes Abschlusszeugnis erhalten.

Neben Leipzig finden sich handwerklich-künstlerische Drucktechniken auch in Mainz (Hochdruck), Hamburg (Hochdruck, Flachdruck), in Antwerpen/Belgien (Hochdruck), Valkenswaard/Niederlande (Flachdruck/Steindruck), in Paris/Frankreich (Hochdruck, Tiefdruck) sowie in  Kyoto/JP (Flachdruck/Lichtdruck) und Peking/China (Lichtdruck).

 

 

 

 

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Weitere Informationen

Konktakt

Dr. Susanne Richter, Direktorin des Museums für Druckkunst Leipzig

  • SymbolPostanschrift:
    Nonnenstraße 38
    04229 Leipzig
  • SymbolTelefon:
    (+49) (0)341-2 31 6221
  • info@druckkunst-museum.de
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